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Online-Klausur schreiben: Darauf achten Proctoren beim Live-Proctoring! [2026]

  • vor 2 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit
Studentin vor der Online-Klausur
Du schreibst Deine Online-Klausur mit Procotoring? Sei Vorbereitet👍🏻

Online-Klausuren klingen für viele Studenten erstmal deutlich entspannter als Präsenzklausuren.

Du musst nirgendswo hingehen, keine Kommilitonen, kein Hörsaal etc. & v.a. kein Professor, der durch die Reihen läuft.

Die Realität sieht oft anders aus.

Denn viele Studenten unterschätzen komplett, wie gut das Live-Proctoring mittlerweile geworden ist. Tatsächlich wirst Du in der Praxis bei Online-Klausuren deutlich genauer beobachtet als bei klassischen Präsenzprüfungen.

Und genau deshalb schauen wir uns heute einmal an, worauf Proctoren bei einer Online-Klausur tatsächlich achten. Aus Klausur-Ghostwriter Perspektive 😇

Studentin schreibt Online-Klausur
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Erstmal wichtig: Was ist Live-Proctoring überhaupt?

Beim Live-Proctoring wird deine Online-Klausur von echten Menschen überwacht.

Meist sitzt irgendwo ein Proctor vor mehreren Bildschirmen gleichzeitig und beobachtet Dich. Unzwar durch:

  • Kamera

  • Mikrofon

  • Bildschirm

  • (Meistens) eine zweite Kamera

Zusätzlich laufen häufig automatische Systeme mit, die u.a. Auffälligkeiten markieren:

  • ungewöhnliche Augenbewegungen

  • Geräusche

  • Verbindungsabbrüche

  • Personen im Hintergrund

  • Wenn Du nicht (gut genug) auf der Kamera zu sehen bist

Proctoren wissen, dass viele Studenten bei Online-Klausuren schummeln wollen. & sie wollen es verhindern.

1. Phase: Vor Deiner Online-Klausur

Die meisten Auffälligkeiten entstehen nicht während der Klausur — sondern davor.

Denn dort prüfen Proctoren vor allem eine Sache:

Bist du wirklich alleine?

Deshalb laufen viele Checks inzwischen nach festen Mustern ab. Typischerweise kontrolliert der Proctorer:

  • Kamera-, Mikrofon- & Bildschirmfreigabe

  • Ausweisprüfung

  • Raumscan mit der Kamera

  • zweite Kamera auf Hände oder Tastatur gerichtet

  • Task-Manager / geöffnete Programme

  • Audio-Test

  • Lichtverhältnisse

  • Sitzposition

⏰ Je nach Schnelligkeit von Dir bzw. des Proctorers kann dieser Klausurabschnitt etwa 15 min. in Anspruch nehmen. Viele Studenten sind überrascht, wie detailliert die Klausur-Abläufe mittlerweile sind. Teilweise musst du:

  • dein Gesicht seitlich drehen

  • Hände zeigen

  • Ohren freimachen

  • unter den Tisch filmen

  • die Wände abscannen

Alles, was den Eindruck erzeugen könnte, dass sich eine zweite Person im Raum befindet, macht sie aufmerksam.

Dazu gehören u.a.:

  • Stimmen im Hintergrund

  • Schatten

  • offene Türen

  • Spiegel

  • Bewegungen

  • ungewöhnliche Lichtreflexionen Kurzgesagt: Die größte Sorge der Proctoren sind externe Helfer.

Proctoren HASSEN Klausur-Ghostwriter 🥸😂


Studentin während der Online-Klausur
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2. Phase: Während der Klausur

Viele Studenten stellen sich das Live-Proctoring falsch vor.

Sie denken:

„Da schaut die ganze Zeit jemand konzentriert auf mich.“

In Wahrheit überwachen Proctoren oft mehrere Klausuren parallel.

Und genau deshalb verlassen sich viele Systeme stark auf automatische Warnmeldungen.

Trotzdem gibt es bestimmte Dinge, auf die fast immer geachtet wird.

1. Deine Augen

Das wahrscheinlich wichtigste Thema überhaupt.

Die Systeme prüfen oft:

  • wie lange du woanders hinschaust

  • wie häufig dein Blick abschweift

  • ob du ungewöhnliche Bewegungsmuster hast

Der Hintergrund ist logisch: Wer ständig neben den Bildschirm schaut, wirkt verdächtig.

Deshalb gilt: Normales Nachdenken ist kein Problem.

Aber:

  • dauerhaft seitlich schauen

  • ständig nach unten schauen

  • wiederholt außerhalb des Bildschirms fokussieren

… erzeugt schnell Warnungen.

Viele Systeme markieren solche Situationen automatisch.

2. Deine Hände

Bei vielen Online-Klausuren müssen deine Hände durchweg sichtbar bleiben.

Der Gedanke dahinter: Die Hände sollen nachvollziehbar beschäftigt sein.

Komplett unnatürlich musst du dich deshalb aber nicht verhalten.

Normale Bewegungen wie:

  • nachdenklich ans Kinn fassen

  • zur Trinkflasche greifen

  • trinken

  • kurz strecken

  • tippen

  • schreiben

… sind völlig normal/ alltäglich.

Auffällig wird es eher bei:

  • dauerhaft verschwundenen Händen

  • hektischen Bewegungen außerhalb des Bildes

  • längeren Unterbrechungen

3. Geräusche

Geräusche sind -wie eingangs besprochen- ein riesiges Thema beim Live-Proctoring.

Besonders kritisch:

  • Stimmen

  • Tastaturgeräusche von anderen Personen

  • Flüstern

  • nicht zuordenbare Sounds

Wenn etwas ungewöhnlich wirkt, passiert oft Folgendes: Der Proctor bittet dich einfach nochmal darum, den Raum zu zeigen.

Bleib cool. Nicht jede Nachfrage bedeutet sofort Verdacht.

Viele Proctoren sichern sich einfach nur ab.

4. Antwortgeschwindigkeit

Ja — auch das kann auffallen.

Wenn extrem komplexe Aufgaben ungewöhnlich schnell beantwortet werden, werden manche Systeme aufmerksam.

Das bedeutet natürlich nicht automatisch ein Problem.

Aber Plausibilität spielt durchaus eine Rolle.

Beispiele:

  • komplizierte Rechnungen ohne sichtbare Hilfsmittel

  • perfekte Paragraphenkenntnis bei Open-Book-Prüfungen

  • extrem schnelle Antwortmuster

Die Systeme prüfen oft:

Passt das Verhalten zur Schwierigkeit der Aufgabe?

Die Realität: Proctoren sind auch nur Menschen

Und das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt des ganzen Artikels.

Viele Studenten stellen sich Live-Proctoring wie einen Geheimdienstfilm vor.

Die Realität ist meistens deutlich unspektakulärer.

Proctoren sehen täglich:

  • hunderte Studenten

  • Fehlalarme

  • technische Probleme

  • nervöse Bewegungen

  • Verbindungsabbrüche

Zu 99 % passiert (aus ihrer Sicht) sowieso nichts.

Deshalb gilt:

Nicht jede Warnung bedeutet Ärger. Nicht jeder Blick zur Seite ist ein Täuschungsversuch. Nicht jede kurze Unterbrechung führt direkt zum Prüfungsabbruch.

Oft bekommst du einfach nur einen Hinweis:

„Bitte schauen Sie auf den Bildschirm.“

Oder:

„Bitte zeigen Sie den Raum nochmal.“

Solange Auffälligkeiten im normalen Rahmen bleiben, entsteht meistens auch kein ernsthafter Verdacht. 😊

Trotzdem gilt: Geh lieber auf Nummer sicher!

Denn am Ende sitzen dort echte Menschen.

Und wie überall gibt es:

  • entspannte Proctoren

  • motivierte Proctoren

  • strenge Proctoren

  • genervte Proctoren

Deshalb ist die beste Strategie immer: Davon ausgehen, dass aufmerksam hingeschaut wird. 💯

Wenn du:

  • ruhig bleibst

  • natürliche Bewegungen machst

  • technische Probleme vorher vermeidest

  • und dich normal verhältst

… wirst du in der Regel keinerlei Probleme bekommen.

Fazit

Online-Klausuren wirken auf viele Studenten entspannter als Präsenzprüfungen.

In Wahrheit bist du dort aber oft deutlich stärker unter Beobachtung.

Live-Proctoring basiert heute auf:

  • Kameras

  • Mikrofonen

  • Bildschirmfreigaben

  • automatischen Warnsystemen

  • und menschlicher Einschätzung

Die gute Nachricht: Du musst nicht perfekt sein.

Du solltest nur verstehen, wie diese Systeme funktionieren.

Denn wie so oft gilt auch hier:

Wer das Spiel versteht, bewegt sich automatisch sicherer darin.
 
 
 

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