Warum Live Proctoring bei Online Klausuren kompletter Schwachsinn ist!
- Paulina von Klausurhelden

- 14. Feb. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Juli 2025

In Zeiten digitaler Lehre greifen immer mehr Universitäten auf sogenannte "Live Proctoring"-Systeme zurück – Online-Überwachung während Prüfungen, meist per Webcam und spezieller Software. An privaten Unis zumeist durchgeführt von Indern, dessen Englisch man kaum versteht.
Die Maßnahme soll Betrugsversuche unterbinden und die "Integrität" des Studiums sichern. Aber: Zu welchem Preis? Und wie sinnvoll ist das Ganze überhaupt?
Der Aufstieg des Live Proctorings – Prüfungen im digitalen Panoptikum
Spätestens seit der Corona-Pandemie ist das Thema Online-Prüfungen allgegenwärtig. Die Sorge vieler Hochschulen: Wer soll verhindern, dass Studierende in unkontrollierten Umgebungen schummeln? Die Antwort lautet für viele: digitale Überwachung.
Mit Live Proctoring sollen Studierende per Webcam beobachtet, ihre Bildschirme gescannt und auffällige Bewegungen oder Geräusche protokolliert werden. Manche Systeme analysieren sogar die Mimik oder ob der Blick „zu lange“ vom Bildschirm abschweift. All das passiert automatisiert – teils ergänzt durch menschliche Aufsicht.
Doch während die Verwaltung begeistert ist, schlagen Datenschutzbeauftragte, Lehrende und Studierende Alarm.
Warum sehen wir es als Schwachsinn?
1. Komplette Datenschutz Katastrophe
Live Proctoring bedeutet: Kamera an, Mikrofon an, Browser überwacht. Studierende müssen oft ihr gesamtes Umfeld zeigen – inklusive Schlafzimmer, Mitbewohnern oder Familienmitgliedern. Identitätsnachweise werden gespeichert, Gesichtserkennung eingesetzt, das Verhalten während der Prüfung wird getrackt und analysiert.
Wer eine Klausur schreiben lassen will, greift nicht deshalb zu einem Ghostwriter, weil er "besser betrügen" möchte – sondern weil er unter Druck steht. Live Proctoring verschärft diesen Druck – und verletzt dabei Persönlichkeitsrechte.
Dabei sind Hochschulen laut Art. 5 und 6 DSGVO gesetzlich dazu verpflichtet, Daten nur auf rechtmäßiger, transparenter und verhältnismäßiger Basis zu verarbeiten. Beim Live-Proctoring ist das Maß an Eingriff eindeutig überschritten.
Ironisch: In allen anderen Bereichen achten Unis penibel auf Datenschutz – nur bei Prüfungen scheint das plötzlich zweitrangig.
2. Überwachung erzeugt Prüfungsangst
Mehrere Studien zeigen: Prüfungsüberwachung per Kamera erhöht die Stressbelastung deutlich. Die Folge? Konzentrationsstörungen, Blackouts – und schlechtere Leistungen. Wer also glaubt, Live Proctoring mache Prüfungen fairer, irrt: Es diskriminiert Studierende, die ohnehin schon mit Nervosität, psychischen Belastungen oder Prüfungsangst kämpfen.
3. Diskriminierung durch Algorithmen
Ein weiteres Problem: Die eingesetzten Systeme sind nicht neutral. Gesichtserkennungssoftware hat laut mehreren Untersuchungen Schwierigkeiten, Menschen mit dunkler Hautfarbe oder nicht-binären Geschlechtsausdrücken korrekt zu erfassen. Auch Menschen mit Behinderungen oder besonderen Verhaltensweisen werden von den Programmen oft als „verdächtig“ markiert.
4. Technisches Chaos statt Fairness
Ob instabile Internetverbindung, Softwarefehler oder das stundenlange Warten in der „virtuellen Warteschlange“ – Live Proctoring ist nicht nur belastend, sondern auch anfällig für Fehler. Eine plötzliche Verbindungsunterbrechung kann die gesamte Prüfung gefährden. Technisches Versagen führt zu Unsicherheit und Frust – und macht gerechte Leistungsbewertung nahezu unmöglich.
5. Sicherheitsmaßnahmen? Kein Problem für Klausur-Profis.
Auch wenn Universitäten alles daransetzen, Täuschungsversuche technisch zu unterbinden – in der Praxis lassen sich diese Maßnahmen leicht umgehen. Die Realität ist: Wer über Erfahrung, Know-how und die richtigen Tools verfügt, findet auch beim Live Proctoring Mittel und Wege, unbemerkt durchzukommen. Und genau hier kommen wir ins Spiel. Wir von KlausurHelden wissen, wie solche Systeme ticken – und wie man sie überlistet. Egal ob Screen-Monitoring, Webcam-Überwachung oder Eye-Tracking: Für professionelle Klausur Ghostwriter und unsere technischen Lösungen stellen diese Hürden kein echtes Problem dar.
Studierende, die bei uns eine Klausur schreiben lassen, können selbst bei strengem Online-Proctoring auf diskrete und funktionierende Lösungen zählen. Denn: Technische Kontrolle ersetzt kein Verständnis dafür, wie Prüfungssituationen wirklich funktionieren – und genau das ist unser Spezialgebiet. KlausurHelden bedeutet: Sicherheit durch Erfahrung.
Alternative: Vertrauen statt Kontrolle
Viele Studierende fragen sich: Warum werden wir eigentlich behandelt wie potenzielle Betrüger? Und die ehrlichere Frage lautet: Was läuft im Bildungssystem schief, dass wir überhaupt in Versuchung geraten zu täuschen?
Hier liegt der Kern des Problems: Nicht die Prüfungsform zwingt zum Schummeln – sondern ein Bildungssystem, das auf reiner Leistungsmessung basiert. Kontrolle schafft kein Vertrauen. Und Online-Proctoring schon gar nicht.
Unser Fazit: Die KlausurHelden kennen die Schwächen des Systems & helfen Dir!
Wir verstehen: Universitäten wollen Betrug verhindern. Aber Live Proctoring ist der falsche Weg. Es verletzt Datenschutz, erzeugt Stress, diskriminiert – und ist technisch oft mangelhaft. Vor allem aber: Es ist nicht effektiv.
Wer clever ist, findet Wege. Und wir sind die KlausurHelden – wir bieten Studierenden, die eine Klausur schreiben lassen wollen, professionelle Hilfe, die funktioniert. Auch bei Live Proctoring. Wir wissen, was geht – und was nicht. Und wir wissen: Vertrauen, Fairness und flexible Prüfungsformate wären der bessere Weg.
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