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Wird Studieren zum Luxus? Wer soll sich das leisten können?!

  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit




Fast 500 € pro Semester – an staatlichen Unis.

& knapp 500 € pro MONAT – an privaten Unis.

Bildung sollte Chancen schaffen. Warum fühlt sie sich für viele Studenten wie eine Rechnung an?
Bildung sollte Chancen schaffen. Warum fühlt sie sich für viele Studenten wie eine Rechnung an?

Deutschland rühmt sich gern mit „kostenloser Bildung“ & diesbezüglichen Solidaritätsbekundungen. Aber wer heute studiert, weiß: Es ist eine dreiste Lüge!

Die Unis verlangen den Studenten finanziell mittlerweile schon einiges ab. Es gibt Programme der privaten Unis, die über 1.000 € monatlich kosten – für Vorlesungen. Insbesondere private Unis haben es heute drauf sich zu inszenieren und sich auf Hochglanz zu vermarkten. Die Bildung verkommt durch solcherlei wirtschaftlicher Überlegungen immer mehr zum Geschäft. Und ein geniales Geschäft noch dazu. Man lässt sich eine Online-Plattform erstellen, stellt Dozenten ein, mietet Räumlichkeiten für Klausuren an und schon kann Geld verdient werden. Die Kunden (also die Studenten) geben sich mitunter richtig Mühe ein zahlender Kunde zu werden (Motivationsschreiben, Vortests, Mappe mit Nachweisen etc.). Und wenn die Uni erstmal aufgebaut ist, kann man auf stabile Umsätze und die so gut wie keine Bildung vermittelt, aber mit Hochglanz vermarktet werden. Du zahlst besser sind, aber auf Hochglanz vermarktet werden.

Du zahlst – für Gebäude, die bröckeln. Du zahlst – für Digitalisierung, die nie ankommt. Du zahlst – für ein System, das dir erzählt, du müsstest „dankbar“ sein.



Willkommen in der Zwei-Klassen-Bildung

Staatlich vs. privat.Elite vs. Masse.Lounge vs. Hörsaal ohne Steckdosen.

Während die einen persönliche Betreuung, smarte Stundenpläne und Karriere-Coaches bekommen, stehen die anderen im Prüfungsamt stundenlang an, um eine Bescheinigung zu beantragen.

Die einen schreiben ihre Hausarbeit in der Familienvilla mit Kamin.Die anderen zwischen zwei Nachtschichten bei Rewe.

Und du sollst dann allen Ernstes glauben, ihr hättet die gleichen Chancen?


Bildungsfreiheit? Nein – Bildung als Bezahlmodell

Stell dir mal vor:

Du zahlst Semesterbeitrag, bekommst aber in Statistik seit drei Semestern dieselbe Prüfung.Multiple Choice.Online.Automatisch ausgewertet.

Du zahlst Verwaltungspauschale, musst aber alles selber organisieren.Du zahlst für das Studierendenwerk, isst aber nicht mal dort.Du zahlst fürs Semesterticket, obwohl du in deiner Unistadt wohnst.

Das ist keine Bildungsfreiheit.Das ist ein Abo für Bürokratie, Frust & Burnout.


Klausuren? Fürs System gemacht – nicht für dich

Die Prüfungen, für die du lernst, sind nicht für dein Leben gemacht.Sie sind gemacht für:

  • Messbarkeit

  • Vergleichbarkeit

  • Aussortierung

Was du wirklich kannst, interessiert niemanden.Ob du durchkommst, entscheidet nicht dein Verstand – sondern dein Stresslevel, deine Zeit und dein Konto.

Darum suchen sich immer mehr Studierende eine Strategie:Klausur schreiben lassen. Ghostwriting Klausur. Hilfe holen, wo das System dich im Stich lässt.


Ghostwriting als Notwehr?

Ja.Denn irgendwann reicht’s.Wer kein Erbe, keine Rücklagen und keine reichen Eltern hat – der braucht kein Coaching.Der braucht Lösungen.

Das hat nichts mit Faulheit zu tun.Sondern mit Ehrlichkeit.Denn das Spiel ist längst rigged – aber du sollst fair bleiben?

Sorry.

Don’t hate the player. Hate the game.


Fazit: Du bist nicht das Problem. Das Problem ist das System.

Bildung sollte eine Leiter sein – aber sie wurde zur Eintrittskarte für die, die’s sich leisten können.Und währenddessen redet das System weiter von „Chancengleichheit“.

Wenn du durchblickst, bist du nicht falsch. Du bist wach.Und du darfst handeln.Mit Strategie. Mit Plan. Mit Team.

Ob staatlich oder privat: Die Bildung verkauft sich teuer – aber deinen Widerstand gibt’s umsonst.



 
 
 

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